Emil Páleš
(Die Christengemeinschaft, Februar 2002)
Es ist eine wohlbekannte, aber unerklärte Tatsache der Anthropologie, dass das Wachsen der Kultur nicht gleichmäßig erfolgt, sondern in Wellen vor sich geht. Die großen Persönlichkeiten, die Genien in jedem Zweig der Kunst und Wissenschaft zeigen sich nicht einzeln, sondern in ganzen „Sternbildern,“ in Gruppen. Denken wir nur an die Meister der klassischen Musik: Mozart, Paganini, Beethoven waren Zeitgenossen! Oder das große Sternbild der Maler der Renaissance: Michelangelo, Leonardo, Tizian.